Handbuch: Samples

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Das deutschsprachige OpenMPT-Handbuch
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Tab samples.png

Im Sample-Editor werden die Samples für das Modul zusammengestellt. Diese können im Instrumente-Editor Instrumenten zugeordnet werden oder - wenn man Instrumente komplett weglässt - direkt im Pattern-Editor genutzt werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werkzeugleisten und Bedienung

Sample editor toolbar 1.png

1 Neues Sample erstellen
2 Sample importieren
3 Sample speichern

Immer (außer beim ersten Sample), bevor ein neues Sample hinzugefügt wird, muss durch das Drücken des linken Buttons (in der Abbildung) ein neuer Platz für das Sample reserviert werden. Existiert bereits mindestens ein Instrument, wird immer nachgefragt, ob mit einem neuen Sample auch ein neues Instrument erstellt werden soll. Sofern man nicht mehrere Samples in einem Instrument nutzen möchte, sollte man hier mit Ja antworten.

Danach kann man mit dem mittleren Button (in der Abbildung) eine Audio-Datei reinladen, wobei folgende Formate von OpenMPT unterstützt werden:

  • Wav-Dateien (*.wav) - Unkomprimierte Dateien in bis zu 32 Bit Auflösung werden unterstützt.
  • XI-Samples (*.xi)
  • Impulse Tracker-Samples (*.its)
  • ScreamTracker-Samples (*.s3i, *.smp)
  • GF1-Patches (*.pat)
  • AIFF (*.aiff, *.8svx)
  • Raw-Samples (*.raw, *.snd, *.pcm)

Samples lassen sich durch drücken des rechten Buttons (das Diskettensymbol; siehe Abbildung oben) als Wav- oder Raw-Dateien speichern. Hältst du die Shift-Taste während dem Klick gedrückt, kannst du alle Samples auf einmal exportieren. Im Dateinamen kannst du die drei selbstklärenden Platzhalter %sample_number%, %sample_filename% und %sample_name% benutzen.

Sample editor toolbar 2.png

1 Sample auf C-5-Frequenz abspielen. Möchtest du das Sample ab einer bestimmten Position anhören, dann drücke die Strg-Taste, während du auf die gewünschte Stelle des Samples klickst. Ansonsten stehen die selben Tasten wie im Pattern-Editor zur Verfügung, um das Sample in einer beliebigen Tonlage erklingen zu lassen.
2 Sample normalisieren (das Sample wird auf die höchstmögliche Lautstärke verstärkt). Jede Verstärkung darüber hinaus kann das Sample übersteuern. Dies funktioniert auch mit Teilen des Samples, wobei dann die Peak-Werte der Auswahl als Maximum benutzt werden. Man kann auch alle Samples gleichzeitig verstärken, indem die Shift-Taste während dem Klick gedrückt wird.
3 Amplify (öffnet einen Dialog, in dem man das Sample oder einen vorher ausgewählten Bereich verstärken oder abschwächen kann. Auch Fade In und Fade Out lassen sich hier anwenden (das konstante Ansteigen oder Ausklingen des Samples).
4 Remove DC Offset berechnet das Mittel aller Samples und zieht dieses dann von ihnen ab. Dadurch wird der Abstand zur Nulllinie entfernt und somit ist eine größere Verstärkung des kompletten Samples möglich. Gerade Samples, die mit schlechter Ausrüstung aufgenommen werden, weisen oft solch ein unerwünschtes Offset auf. Du kannst alle Samples auf einmal reparieren, indem die Shift-Taste während dem Klick gedrückt hältst. Hinweis: Ein "slow changing offset" kann damit allerdings nicht behoben werden, dazu ist der Einsatz eines Highpass-Filters nötig.
5 Upsample verdoppelt jedes Sample und die Abspielfrequenz (Der Begriff Sample bezieht sich hier auf die kleinste Zeiteinheit eines Samples) und konvertiert es, sofern das nötig ist, in ein 16-Bit Sample.
6 Downsample löscht jedes zweite Sample und halbiert die Abspielfrequenz. Dies kann die Samplequalität dramatisch verschlechtern!
7 Reverse dreht das ganze Sample oder einen vorher ausgewählten Bereich um.
8 Silence setzt in einem vorher ausgewählten Bereich alles auf Stille.
9 Invert phase dreht das Sample oder die Auswahl um 180°, das heißt, es wird an seiner horizontalen Achse gespiegelt. Mit dieser Option ist es z.B. möglich, Fake-Surround zu generieren (was ja aber auch im IT-Format mit S91 und im S3M-Format mit XA4 geht)
10 Signed / Unsigned conversion führt eine theoretische Konvertierung zwischen den Datentypen "Signed" (vorzeichenbehaftet) und "Unsigned" (vorzeichenlos) des Samples durch. Durch diesen Vorgang wird das Sample auf eine interessante Art und Weise verzerrt bzw entzerrt. Die Funktion ist außerdem nützlich beim Laden von RAW-Samples (z.B. alte Amiga-Samples): Hast du beim Import-Dialog die falsche Option (Signed / Unsigned) ausgewählt, kannst du dies hier schnell korrigieren.
11 Crossfade loop entfernt Klicks und andere unpassende Loop-Übergänge. Dazu wird das Ende der Schleife ausgeblendet und mit dem Anfang der Schleife vermischt.

[Bearbeiten] Kontextmenüs

Es gibt im Sample-Editor zwei Kontextmenüs. Eins öffnet sich nach drücken der rechten Maustaste in der Fläche, in der das Sample dargestellt ist. Wird nach Auswählen eines Bereichs im Sample oder nach einem schnellen Doppelklick (wodurch das gesamte Sample ausgewählt wird) die rechte Maustaste gedrückt, öffnet sich ein anderes Menü, wo man entscheiden kann, was mit der Auswahl angestellt werden soll.

[Bearbeiten] Das "normale" Kontextmenü

Sample editor context menu 1.png

Menüpunkt Beschreibung
Set Loop Start to: xxxx Das xxxx steht für die Stelle im Sample, an der das Menü geöffnet wurde. durch diesen Menüpunkt kann man die Startposition des Loops bestimmen. Solange noch keine Endposition bestimmt wurde, bleibt dieser Menüpunkt inaktiv! Weitere Infos: Loops
Set Loop End to: xxxx Endposition des Loops bestimmen. Für weitere Infos siehe eins drüber.
Set Sustain Start to: xxxx: Siehe obersten Eintrag
Set Sustain End to: xxxx Siehe obersten Eintrag
Convert to 8-bit Ein 16-bit-Sample wird in ein 8-bit Sample umgewandelt.
Convert to mono Die zwei Kanäle eines Stereo-Samples werden zu einem Kanal zusammengeführt.
Trim around loop points Aktiviert, falls das Sample Loop-Punkte besitzt. Mit dieser Option wird alles um die Loop-Punkte herum gelöscht, nur die Schleife selbst bleibt erhalten.
Cut Das gesamte Sample wird nach Bestätigung ausgeschnitten
Copy Das gesamte Sample wird ins Clipboard kopiert.
Paste Ein im Clipboard befindliches Sample wird hier eingefügt, dabei wird ein Sample, das sich eventuell an dieser Stelle befindet, überschrieben.
Undo Die zuletzte ausgeführte Aktion wird rückgängig gemacht.

[Bearbeiten] Auswahl-Kontextmenü

Sample editor context menu 2.png

Menüpunkt Beschreibung
Zoom Der ausgewählte Bereich wird vergößert. Falls der gewählte Bereich zu groß ist (die kleinste Vergrößerung beträgt 1:128), geschieht nichts.
Set as Loop Die Anfangs- und die Endposition der Auswahl werden in die Box Loop eingetragen. Siehe Unterkapitel Loops.
Set as Sustain Loop Die Anfangs- und die Endposition der Auswahl werden in die Box Sustain Loop eingetragen. Siehe Unterkapitel Loops.
Trim Das Sample wird auf die Auswahl getrimmt.
Quick fade Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn du den Anfang oder das Ende des Samples markiert hast. Wurde der Anfang markiert, wird das Sample über die gesamte Markierung eingeblendet, wurde das Ende markiert, wird das Sample ausgeblendet.
Cut Die Auswahl wird ausgeschnitten und im Clipboard abgelegt.
Copy Die Auswahl wird ins Clipboard kopiert
Paste Ein im Clipboard befindliches Sample wird hier eingefügt, dabei wird ein Sample, das sich eventuell an dieser Stelle befindet überschrieben. Samples lassen sich also leider nicht so bearbeiten, dass mehrere Samples zusammengefügt werden können. Dafür wirst du auf einen Wave-Editor zurückgreifen müssen. Oder du friemelst dir mehrere Samples im Pattern-Editor zu einem neuen zusammen und speicherst das Resultat als Wav-Datei ;-).
Undo Die zuletzte ausgeführte Aktion wird rückgängig gemacht.

[Bearbeiten] Bedienfeld

Sample tools all.png

[Bearbeiten] Samplename

Sample tools name.png

Name

Durch dieses Feld kann einem Sample ein Name gegeben werden. Dieser Name kann je nach Modultyp 22-28 Zeichen lang sein.

File - Datei

Wurde ein Sample aus einer Datei geladen, steht hier sein Dateiname. Hier kann auch ein Name angegeben werden. Falls das Sample später als Wav-Datei gesichert wird, wird dieser Name in den Dateidialog übernommen und muss dort nicht mehr eingegeben werden. Dieses Feld ist nur bei S3M/IT/MPTM-Modulen aktiviert und die Länge des Namens ist auf 12 Zeichen beschränkt.

[Bearbeiten] Lautstärke, Panning und Frequenz

Sample tools vol.png

Default Volume - Standardlautstärke

Dieser Wert geht von 0 bis 64. Er gibt an, welche Anschlagstärke (Velocity) die Note standardmäßig hat. Durch den Befehl vxx in der 1. Effektspalte im Patterneditor lässt sich dieser Wert umgehen.

Global Volume - Allgemeine Lautstärke

Dieser Wert geht ebenfalls von 0 bis 64 und ist nur in IT- und MPTM-Modulen vorhanden. Er lässt sich durch nichts umgehen und gibt die maximale Lautstärke eines Samples an. Eine globale Lautstärke von 32 würde das Sample also nur noch halb so laut erklingen lassen.

Set Pan

Ist hier das Häkchen gesetzt, kann man die Sample-Position im Links-Rechts-Spektrum einstellen (0=Links, 32=Mitte, 64=Rechts). Diese Option kann bei XM-Modulen nicht deaktiviert werden!

Freq. (Hz)

Die Standardfrequenz kann hier eingetragen werden, wobei eine Frequenz von 8363 Hertz voreingestellt ist. Dieser Wert kann aber - je nach geladenem Sample - variieren. Dieses Feld wird genutzt, um das Finetuning eines Samples vorzunehmen. Mit den Pfeilbuttons rechts daneben kann man in 25-Hertz-Schritten höher oder tiefer gehen. Sind dir 25 Hertz zu ungenau oder zu klein, kannst du in der Konfigurationsdatei (mptrack.ini) in der Kategorie [Sample Editor] die Variable FinetuneStep hinzufügen, also z.B. FinetuneStep=100 für 100-Hertz-Schritte.

Transpose

Hier lässt sich die Standard-Tonhöhe des Samples in Halbtonschritten verändern. Man kann also mit Freq.(Hz) und Transpose das Sample stimmen.

[Bearbeiten] Pitch Shifting/Time Stretching

Sample tools pitch.png

In der Box Pitch shifting / Time stretching kann das aktuelle Sample bei gleichbleibender Samplingfrequenz in seiner C-5-Tonhöhe verändert oder in seiner Länge geschrumpft bzw. gedehnt werden.

[Bearbeiten] Parameter für Tonhöhenänderung

Pitch

Mit Pitch lässt sich einstellen, um wieviele Halbtonschritte die Tonhöhe geändert werden soll. Negative Werte verändern dabei die Tonhöhe nach unten.

Quality

Je höher der Wert, desto höher ist auch die Qualität des Samples nach der Verwandlung, aber auch die Berechnung dauert länger.

FFT

Die sogenannte Fensterlänge eines Teil-Samples, das berechnet wird. Eine kleine Fensterlänge gibt theoretisch bessere Ergebnisse aus. Setzt du sie aber zu klein, ist der Sound unbrauchbar. Eine hohe Fensterlänge ist bei Samples mit einer höheren Samplerate möglich.

[Bearbeiten] Parameter für Samplelängenänderung

Time stretching

Um Time Stretching anstelle von Pitch shifting auszuführen, muss hier das Häkchen aktiviert werden. Ist hier das Häkchen gesetzt, verändert sich der Button Pitch Shift zu Time Stretch. Danach kann im darunter liegenden Feld eingestellt werden, auf wieviel Prozent der aktuellen Länge das Sample geschrumpft oder gestreckt werden soll. Dieser Wert muss zwischen 50% (halbe Länge) und 200% (doppelte Länge) liegen.

...

Durch drücken dieses Buttons öffnet sich ein Dialogfenster, in dem man die Samplelänge anhand weiterer Kriterien berechnen lassen kann.

[Bearbeiten] Änderung ausführen

Pitch Shift

Mit diesem Button lässt sich die Tonhöhenänderung (Pitch) anwenden. Ist der Prewiew mode eingeschaltet, lässt sich die Änderung mit Restore rückgängig machen oder mit Keep übernehmen.

Time Stretch

Dieser Button ersetzt den Button Pitch Shift, wenn das Häkchen Time stretching gesetzt ist. Hier können die Änderungen, die im Eingabefeld unter Time stretching vorgenommen wurden, angewandt werden. Ist der Prewiew mode eingeschaltet, lässt sich die Änderung mit Restore rückgängig machen oder mit Keep übernehmen.

[Bearbeiten] Loops

Mit Loops (zu Deutsch: Schleifen) lassen sich bestimmte Bereiche des Samples wiederholt abspielen.

Einstellungen für Loops und Sustain-Loops

Type: Mögliche Optionen sind hier Off (Aus), On (An) und Bidi (beide Richtungen)

Bidi wird auch als Ping-Pong bezeichnet, da hier das Sample oder ein Bereich darin Vorwärts und Rückwärts immer hin und her gespielt wird. Diese Option ist aber nur in IT-, MPTM- und XM-Modulen verfügbar.

Mit Start und End kann man die Start- bzw. Endposition des Loops einstellen. Hier kann selbstverständlich die Startposition nicht größer sein als die Endposition, weswegen zuerst auch die Endposition eingestellt werden muss.

Mit Sustain Loops verhält es sich genauso. Jedoch kann die Schleife nach einem Note Off (==) wieder verlassen werden, um den Rest des Samples abzuspielen oder in einen Loop überzugehen. Dieser kann dann allerdings nicht mehr verlassen werden.

Selbstverständlich muss, bevor man einen Loop, also eine Schleife erstellen kann, ein Sample in den Editor geladen sein, sodass es dann etwa so aussehen sollte wie in der Abbildung.

Die Endposition für einen Loop kann man bestimmen, indem man im Sampleeditor mit der Maus an die gewünschte Stelle geht und dann die Rechte Maustaste drückt. Dort öffnet sich dann ein Menü wo man aus mehreren Punkten auswählen kann (für eine genauere Beschreibung dieses Menüs siehe Kontextmenüs). Ganz oben ist der Menüpunkt Set Loop End to: xxxx, wobei xxxx eine Zahl ist, die die Sampleposition repräsentiert. Klickt man nun auf diesen Menüpunkt, wird diese Zahl in das Feld End in der Box Loop eingetragen, und es erscheint ein vertikaler Strich im Sampleeditor, der darauf hinweist, dass das Sample bis zu dieser Stelle gespielt wird, um dann:

  1. Type On: wieder von vorne zu beginnen.
  2. Type Bidi: die selbe Strecke rückwärts abzuspielen.

Der Wert Type lässt sich direkt über den Start- und Endwerten in der Box Loop einstellen. Auf die Gleiche Weise wie mit der Endposition geht man auch mit der Startposition vor, sofern diese nicht am Anfang des Samples sein soll.


[Bearbeiten] Vibrato

Durch die Vibratoeinstellungen kann ein Sample in eine Art Schwingung versetzt werden. Verantwortlich dafür ist ein Ansteigen und Absinken der abgespielten Frequenz.

Sample tools vibrato.png
Hinweis.gif Hinweis
Diese Einstellungen funktionieren nur in XM/IT/MPTM-Modulen


Auto-Vibrato

Die Art des Vibrato wird hier eingestellt. Die Schwingung folgt dabei der Art der Wellenform. Bei einer Sinuskurve klingt das Vibrato am natürlichsten. Bei Square existieren quasi nur 2 Tonhöhen, die sich in gleichmäßigen Abständen abwechseln. Ramp up steigt konstant an bis zum Peak um dann wieder erneut anzusteigen. Ramp down ist davon das Gegenteil. Random bedeutet zufällig.

Über Depth wird angegeben, wie stark das Vibrato sein soll, genauer, wie weit die zwei äußersten Tonhöhen auseinander liegen sollen.

Sweep leitet das Vibrato ein. Ist Sweep auf 0 gestellt, ist diese Funktion im XM-Format ausgeschaltet, im IT-Format (Kompatibilitätsmodus) entsteht dadurch einfach kein Vibrato. Je höher dieser Wert im IT-Format ist, desto schneller wird das Vibrato eingeleitet, 255 ist das Maximum. Im XM-Format ist es genau umgekehrt: Je höher der Wert ist, desto länger braucht das Vibrato, bis es seine volle Tiefe erreicht hat.

Die Rate gibt die Geschwindigkeit des Vibratos an.

[Bearbeiten] Samples zeichnen

Mit OpenMPT kannst du auch deine eigenen Samples zeichnen. Diese Funktion eignet sich besonders gut zum Erstellen von Chip-Samples. Im Moment können damit nur Mono-Samples bearbeitet werden.

Sample drawing.png

Mit dem Stift-Symbol wechselst du in den Zeichenmodus. Bei gedrückter Maustaste kannst du dann im Samplebereich nach Lust und Laune malen. :-) Möchtest du horizontale Linien zeichnen, halte die Shift-Taste gedrückt. Ein erneuter Klick auf das Stift-Symbol deaktiviert den Zeichenmodus.

Falls du noch gar kein Sample hast, kannst du mit einem Klick auf den zweiten Button einfach die Länge des Samples festlegen. Diese Funktion ist natürlich nicht nur beim Zeichnen nützlich, sondern auch, wenn du lange Samples auf einen exakten Wert verkürzen möchtest oder Stille anfügen möchtest.

[Bearbeiten] Sample Grid

Mit diesem Werkzeug kannst du gleich große Sample-Stücke auswählen.

Sample grid.png

Möchtest du ein Sample z.B. in acht gleich große Samples zerlegen, kannst du auf dieses Icon klicken und im darauf erscheinenden Dialog eine 8 eingeben. Die Sample-Auswahl beschränkt sich dann auf acht gleich große aufeinanderfolgende Stücke.

[Bearbeiten] Samples und Instrumente

Samples lassen sich Instrumenten zuordnen. Wird ein Sample angelegt, wird kein Instrument dafür erzeugt, falls noch keine Instrumente existieren oder nachgefragt, ob ein Instrument zum Sample angelegt werden soll, falls schon Instrumente vorhanden sind. Dieses muss dann im Instrumente-Editor geschehen. Solange aber noch kein Instrument existiert, werden alle Samples im Pattern-Editor als Instrumente behandelt, d. h. sie können genutzt werden, auch ohne dass für sie Instrumente angelegt werden müssen.

Instrumente können nur in dem Formaten IT (Impulse Tracker), MPTM (OpenMPT) und XM (Fast Tracker) genutzt werden.

Mehr dazu im nächsten Kapitel: Instrument-Editor

[Bearbeiten] Undo

Pro Sample legt OpenMPT bis zu 1000 Undo-Punkte an. Da dadurch unter Umständen sehr viel Daten anfallen können, wird der gesamte Undo-Puffer für alle Samples automatisch verkürzt, wenn die Menge an Undo-Daten ein Viertel des Arbeitsspeicher erreicht hat. Möchtest du einen kleineren oder größeren Undo-Puffer haben, kannst du die Größe (in Mebibyte) in der Konfigurationsdatei (mptrack.ini) in der Kategorie [Sample Editor] mit der Variable UndoBufferSize festlegen, also z.B. UndoBufferSize=64 für einen 64MiB-Puffer.