Handbuch: Setup/Player
| Das deutschsprachige OpenMPT-Handbuch |
| Inhaltsverzeichnis | Einleitung | Installation |
| Setupfenster: General | Soundcard | Player | Equalizer | Keyboard | Colors | MIDI | Autosave | Update |
| Hauptfenster: Menüpunkte | Treeview | Tabs: General | Patterns | Samples | Instrumente | Kommentare |
| Weitere Fenster: Song Properties | Akkord-Editor | Kanal-Manager | MIDI-Mapping | Plugin-Manager | Zxx Macro Configuration |
| Anhang: Effektbefehle | WAV-Export | Kommandozeilen-Parameter | Versteckte Optionen |
[Bearbeiten] Player
Im Player-Tab befinden sich in der Box Control diverse Einstellungen für die Soundausgabe des Programms. Diese Einstellungen werden nicht mit den Modulen gespeichert, sondern betreffen nur das Programm.
[Bearbeiten] Control
Automatic Gain Control - Automatische Verstärkungskontrolle
Leise stellen werden verstärkt, laute Stellen werden leiser gemacht. Der Klang wird dadurch theoretisch ausgeglichener klingen, doch diese Einstellung wird nicht empfohlen, da sie das Klangbild komplett verfälscht. Beim Anhören von Musik kann die Option nützlich sein, sollte aber beim Erstellen eigener Musik immer deaktiviert bleiben.
Enable Graphic Equalizer - Grafischen Equalizer einschalten
Mit dieser Option kann man den Equalizer (de)aktivieren.
Noise Reduction - Rauschunterdrückung
Hier lassen sich Bereiche aus den höheren Frequenzen herausfiltern, in denen im Wesentlichen auch das Rauschen liegt. Diese Einstellung wird ebenfalls nicht empfohlen, da es sich nur um einen sehr einfachen -6dB/Oktave-Tiefpassfilter handelt.
Bass Expansion
Ist das Häkchen gesetzt, ist die zusätzliche Bassverstärkung aktiviert. Damit werden tiefe Frequenzen im Mix hervorgehoben. Mit dem linken Regler lässt sich die Intensität und mit dem Rechten der Frequenzbereich einstellen. Eine globale Verstärkung der Bass-Frequenzen ist ebenfalls nicht sonderlich empfehlenswert - es sollten nur die Bassfrequenzen der Instrumente verstärkt werden, wo es wirklich nötig ist (z.B. mit einem Plugin).
Reverb - Nachhall
Ähnlich wie bei Bass Expansion lässt sich hier mit dem Häkchen der Reverb (Hall) ein- bzw. ausschalten. Der linke Regler dient wieder der Intensität, in diesem Fall der Stärke des Nachhalls. In dem rechten Auswahlfeld Reverb Preset kann man verschiedene Voreinstellungen nutzen.
Pro-Logic-Surround
Ist diese Option aktiviert, klingt der Sound räumlicher. Die Verzögerung, die für diesen Raumklang verantwortlich ist, lässt sich mit dem rechten Regler Front/Rear Delay einstellen.
[Bearbeiten] Sound Quality
Im unteren Bereich des Fensters lässt sich die Soundqualität einstellen. Unter Resampling wird die Art der Interpolation eingestellt. Man kann dies mit einem Weichzeichner in Grafikanwendungen vergleichen (Anti-Aliasing), denn mit dieser Option lässt sich vermeiden, dass die Soundausgabe zu kantig klingt. Bei No Resampling ist dieser Filter komplett ausgeschaltet. Unter WFIR Type kann der zu benutzende Algorithmus ausgewählt werden (nur wenn Resampling auf XMMS-ModPlug eingestellt ist). Das Beste ist hier, du spielst ein wenig mit diesen Einstellungen herum, um herauszufinden, welche Klangqualität dir hier am ehesten zusagt :-).
Sample Ramping dient zur Entfernung von "Klicks" am Anfang und Ende von Samples, die vor allem bei schlechten Samples mit DC-Offset auftreten. Ist dieser Wert zu niedrig eingestellt (kleiner als 10), wirst du vielleicht ungewollte Klicks während der Wiedergabe hören; Ist der Wert zu hoch, geht die Attack-Phase des Samples verloren, was vor allem bei Percussion natürlich nicht besonders toll klingt. ;-) Generell ist es empfehlenswert, den Ramp-In-Wert (der zu Beginn des Samples angewendet wird, um es einzublenden) niedriger zu setzen als den Ramp-Out-Wert (der beim Unterbrechen eines Samples zum Ausblenden verwendet wird) zu setzen. Sample Ramping lässt sich auch pro Instrument festlegen.
Mit dem Default-Button kannst du alle Optionen auf ihre Standardwerte zurücksetzen.