Handbuch: WAV-Export
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Möchtest du deine Module später in anderen Formaten (z.B. OGG Vorbis, FLAC, APE, MP3, ...) veröffentlichen, so empfiehlt es sich, diese zuerst als Wave-Datei zu exportieren und vielleicht in einem externen Editor nachzubearbeiten. Dazu bietet dir der "Wave Convert"-Dialog verschiedene Möglichkeiten:
- Ist die Checkbox Channel mode aktiviert, wird für jeden Kanal des Moduls eine eigene Wave-Datei erstellt. Diese Option bietet sich für umfangreiches Mastering in einer externen Anwendung an, erzeugt aber je nach Tracklänge und Anzahl der Kanäle auch eine relativ große Menge an Daten auf dem Laufwerk. Ein fünfminütiger Track mit 10 Kanälen verbraucht schon ca. 500 MB bei CD-Qualität.
- Ganz ähnlich funktioniert Instrument mode: Für jedes Instrument wird eine eigene WAV-Datei angelegt.
- Normalize normalisiert die gesamte Datei, das heißt, die Ausgabe ist so laut wie möglich, ohne das Signal zu verzerren.
- Slow Render ist ein langsamer Rendermodus, um Kompatibilität zu einigen besonderen VST-Plugins zu gewähren.
- Limit file size erlaubt es, den Export nach einer festgelegten Anzahl von geschriebenen Kilobytes abzubrechen.
- Limit song length beendet den Export nach einer bestimmten Tracklänge, die in Sekunden eingetragen werden muss.
- Play entire song spielt das ganze Modul ab. Beachte, dass dies bei geloopten Modulen zu einer Endlosschleife führt und du den Export manuell abbrechen musst!
- Mit Play from position ... to ... kannst du bestimmte Patterns exportieren. Diese werden dann auch "perfekt" geloopt, also ohne Fadeout am Ende (kann bei "Play entire song" passieren, je nach Player-Einstellung)
Beachte, dass manche VST-Plugins damit Probleme haben, wenn die in diesem Dialog eingestellte Wiedergabefrequenz von der in der Soundkarten-Konfiguration eingestellten abweicht. Außerdem wird der Export von den Einstellungen in den Player-Einstellungen beeinflusst, deswegen gibt es auch einen Button in diesem Dialog, der direkt dorthin führt.